Question: Was tun wenn man komplett pleite ist?

Was soll ich tun? Zahlungsunfähige Privatpersonen sollten unbedingt versuchen, zumindest Miete, Nebenkosten und Strom zu bezahlen. Außerdem ist es ratsam, sich sofort Hilfe bei einer Schuldnerberatung zu suchen.

Was passiert wenn ich zahlungsunfähig bin?

Zahlungsunfähig ist, wer seine fälligen Forderungen nicht tilgen kann bzw. die Zahlungen eingestellt hat. Welche Folgen hat die Zahlungsunfähigkeit für Schuldner? Kann der Schuldner seinen finanziellen Verbindlichkeiten dauerhaft nicht nachkommen, muss er mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen des Gläubigers rechnen.

Wann gilt man als zahlungsunfähig?

Dabei ist in der Regel Zahlungsunfähigkeit anzunehmen, wenn der Schuldner seine Zahlungen eingestellt hat. Ein Schuldner droht gemäß § 18 Abs. 2 InsO zahlungsunfähig zu werden, wenn er voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen.

Was passiert bei einer Privatinsolvenz?

Die Privatinsolvenz (auch: “Verbraucherinsolvenzverfahren”) ist die gerichtliche Schuldenregulierung für Personen, die keine selbstständige Tätigkeit ausüben. Nachdem die sogenannte Wohlverhaltensperiode durchlaufen wurde, ergeht die Restschuldbefreiung – Die Schulden werden also gelöscht.

Was bedeutet zahlungsunfähig?

Die Zahlungsunfähigkeit ist in § 17 Abs. 2 S. 1 InsO definiert. Sie liegt vor, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen.

Wie schlimm ist die Privatinsolvenz?

Die Folgen der Privatinsolvenz auf zukünftiges Leben sind leicht erklärt: Sie zahlen ab sofort keine Schulden mehr. Dafür müssen Sie in den nächsten drei Jahren den pfändbaren Teil Ihres Einkommens an einen Insolvenzverwalter abgeben.

Was bedeutet drohende Zahlungsunfähigkeit?

Der Eröffnungsgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn der Schuldner voraussichtlich nicht in der Lage ist, seine bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen (§ 18 Abs. 2 InsO).

Welche insolvenzgründe gibt es?

Das deutsche Insolvenzrecht kennt drei Insolvenzgründe, die Anlass zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sein können. Dies sind Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) und Überschuldung (§ 19 InsO).

Was ist das schutzschirmverfahren?

Schutzschirmverfahren (§ 270b InsO). Im Rahmen des Schutzschirmverfahrens verliert der Schuldner nicht die Kontrolle über sein Unternehmen. Er steht lediglich unter der Aufsicht von Insolvenzgericht und Sachwalter und ist während eines Moratoriums weitgehend dem Zugriff der Gläubiger entzogen.

Welche 3 Insolvenzverfahren gibt es?

Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung §§ 169 ff IO. Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung §§ 166 ff IO. Konkursverfahren §§ 180 f IO. Schuldenregulierungsverfahren §§ 181 ff IO.

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