Question: Wie lange dürfen Psychotherapeuten arbeiten?

Alles in allem ist Psychotherapeut ein Beruf, der viele Jahre lang ausgeübt werden kann, auch über das Alter von 65 Jahre hinaus. Es gibt im Prinzip keinen offiziellen Zwang, in einem bestimmten Alter in Rente zu gehen, was hoch motivierte Therapeuten als Vorteil empfinden.

Wie lange arbeitet ein Therapeut?

Diese besteht aus einem allgemeinen Einführungsteil (Propädeutikum) im Gesamtausmaß von mindestens 1.315 Stunden und nach Absolvierung des Propädeutikums einem fachspezifischen Teil (Fachspezifikum) im Gesamtausmaß von mindestens 1.900 Stunden in einer der gesetzlich anerkannten psychotherapeutischen Richtungen.

Was darf der Psychotherapeut?

Nach Abschluss erwerben sie eine staatliche Zulassung (Approbation) und gelten als Psychologische Psychotherapeuten. Anders als Ärztliche Psychotherapeuten beziehungsweise Psychiater dürfen sie jedoch keine Medikamente verordnen, sondern arbeiten mit therapeutischen Gesprächen und kognitiven Methoden oder beraten.

Wie viel arbeiten Psychotherapeuten?

Nach BPtK-Berechnungen arbeiten Psychotherapeuten durchschnittlich 20 bis 23 Stunden je Woche direkt mit GKV-Patienten, sodass sie auf eine Arbeitszeit von mindestens 30 bis 36 Stunden kommen.

Wer kann Psychotherapie durchführen?

Psychologen sind Wissenschaftler. Sie haben Psychologie studiert und befassen sich mit dem Lernen und Verhalten von Menschen. Sie sind keine Ärzte und arbeiten oft in Personalabteilungen. Als Psychotherapeut können sowohl Psychologen als auch Psychiater arbeiten.

Wie sinnvoll ist eine Psychotherapie?

Seelische und psychische Probleme, bei denen es sinnvoll sein kann einen Psychotherapeuten aufzusuchen sind z.B.: Belastende oder einschränkende Ängste wie Angst vor Kontakt mit anderen Menschen, Autoritäten, engen Räumen, Prüfungsängste, Angst vor Entscheidungen, Flugangst, Angst vor Bindungen.

Ist ein Therapeut sinnvoll?

Sie kann bei seelischen Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns helfen. Die Psychotherapie wird häufig bei psychischen Störungen mit Krankheitswert angewandt, dazu zählen beispielsweise Depressionen, Ängste, Essstörungen und Zwänge.

Wie viele Patienten hat ein Psychotherapeut am Tag?

Pro Vertragspsychotherapeut müssen pro Woche durchschnittlich mindestens 100 Minuten Sprechstunde bei ganzem Versorgungsauftrag angeboten werden. Eine Sprechstundeneinheit beträgt mindestens 25 Minuten pro Patient. In der Mindestzeit kann ein Therapeut also maximal vier Patienten sehen.

Was bekommt ein Psychotherapeut von der Krankenkasse?

Seit dem 1. Januar 2017 zahlt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für 60 Minuten Psychotherapie ein Honorar von 88,56 Euro; darin sind 50 Minuten Patienten-Kontaktzeit enthalten und – oft nicht beachtet - weitere zehn Minuten für Vor- und Nachbereitung für die Therapeutin bzw. den Therapeuten.

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