Question: Wann darf man sich Therme nennen?

Welche Bäder dürfen sich Therme/Thermalbad nennen? Um diese Bezeichnung zu tragen, muss eine Badeanlage Grundwasser mit einer Austrittstemperatur von mehr als 20°C anbieten – so steht es in den Bestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes.

Wann ist eine Therme eine Therme?

Ein Thermalbad (auch kurz Therme genannt) ist eine Badeanlage, in der natürliches, meist mineralisiertes Grundwasser mit einer Quellaustrittstemperatur von über 20 °C zum Einsatz kommt.

Was genau war eine Therme?

Als Thermen (Plural, lateinisch thermae) wurden größere öffentliche Badeanstalten im Römischen Reich bezeichnet. Nach einer Zählung um 400 n. Chr. Daneben gab es 856 Privatbäder; diese werden jedoch nur als Bäder und nicht als Thermen bezeichnet.

Wie warm ist das Wasser in der Therme?

Die ideale Wassertemperatur einer Therme liegt bei 34 bis 36 Grad Celsius. Einige Bäder erwärmen das Quellwasser, andere kühlen es herunter auf diese Temperatur – je nachdem, mit welcher Temperatur das Thermalwasser aus der Erde tritt.

Ist in der Therme Chlor?

In der Regel muss man davon ausgehen, dass auch das Wasser in einem Thermalbad mit Chlor behandelt wird – natürlich in geringer Menge. So ist bei uns in Westeuropa im Badewasser nicht mehr Chlor erlaubt als im Trinkwasser. Wenn man den Geruch von Chlor wahrnimmt, handelt es sich um sogenanntes gebundenes Chlor.

Wie lange kann man im Solebad bleiben?

Eine Badedauer von 20 Minuten im Badewannen-Solebad genügt vollkommen, um eine positive Wirkung zu erzielen. Zu langes Baden hingegen kann dem Kreislauf zusetzen und Schwindel auslösen. Durch die Weitstellung der feinen Äderchen in der Haut sinkt der Blutdruck, was den Kreislauf belastet.

Welche Temperatur für die Gastherme?

Welche Vorlauftemperatur ist bei einer Gastherme üblich? Da der Vorlauf immer von der Heizungsart und dem Gebäude abhängt, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. In der Regel bewegt sich der Bereich von 75 °C bis 60 °C.

Wie heiß wird eine Gastherme?

Die Therme heizt bis auf 99°C auf (nicht immer)und dann kracht es. Das Krachen kommt wahrscheinlich durch Dampfschläge, denn ab 100°C wird das Wasser bekanntlich zu Dampf. Dies geschieht jedoch nur im Heizungsbetrieb.

Wie gelangt das heiße Wasser ins Thermalbad?

oder in der Nähe von tiefreichenden Strömungssystemen (z. B. Aachen, Baden-Baden) auf. Das Wasser wird unterirdisch erhitzt, entweder durch vulkanische Aktivitäten oder indem das Wasser bis in tiefere Bereiche der Erde zirkuliert und sich dort entsprechend der geothermischen Tiefenstufe erwärmt.

Warum darf man in einem Thermalbad nicht schnell schwimmen?

Der Aufenthalt im Wasser ist bei den meisten Thermalbädern auf drei Badeeinheiten von nicht mehr als 20 Minuten begrenzt. Da das Wasser nachhaltig auf den Körper wirkt, soll der Organismus nicht zu stark gefordert werden.

Sind Thermen gesund?

Das mineralstoffreiche Wasser hat eine Reihe heilsamer Eigenschaften, weshalb es schon seit Jahrtausenden für Bade- und Heilzwecke genutzt wird. Wer eine Therme vor allem zur kalten Jahreszeit regelmäßig besucht, kann langfristig die Gesundheit verbessern, das Immunsystem stärken und die Stressresistenz erhöhen.

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